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ich muss nicht alles verstehen

Lust und Unlust an sinnlosen Apps im Social Network

Ich habe keine Ahnung wann ich meinen Facebook Account angelegt habe, wird schon locker ein knappes Jahr her sein.

Wie viele andere habe ich mich darauf gestürzt, wie ein ertrinkender an das Stück Holz im Meer.

Statusmeldung, die meist nicht mehr als 2 Sätze beinhalten können, bestanden zu 90% nur aus Infos über die zahl- und zum Teil sinnlosen Apps, und zum Teil ist das auch heute noch so.

Nur das sich die Menge der Spiele und Apps  immens reduziert hat.

Waren es zum Anfang gefühlte 30 Spiele und 20 Applicationen, habe ich es im Laufe der Zeit geschafft viele zu löschen.

Ich habe Fische gezüchtet, Gangs haben sich per Klick geprügelt, im Knast habe ich Kippen gehortet, habe dem Godfather gehuldigt, die Piraten über die 7 Meere plündern lassen. Ich hatte virtuelle Hunde, dabei habe ich nen echten, eine Farm, ein Restaurant,letzere sogar in 2 Varianten, und so weiter und sofort.

Nach und nach war ich es aber leid meine Zeit damit zu verschwenden, und das Gefühl zu haben ” Ich muß das alles tun”

Ich muß nix tun was ich net will, und darum habe ich aufgehört Drinks, Blumen, Smilies, Herzchen und X andere Dinge zu verschicken.Habe Spiele die ich nach 3 mal spielen blöd fand entfernt und spiele heute nur noch das was mir wirklich Spaß macht.

Und auch da merke ich das der Spaß weniger wird, ich horte Geld in einem Restaurant, welches mir nur noch ein paar Level zum letzten kochbaren Dinner zu bieten hat. Irgendwo hocken noch so ein paar Vampire rum, die haben sicher schon Spinnweben angesetzt, solange war ich da nicht mehr gucken.

Meine Mafia ist das einzige was ich wirklich noch mit recht viel Freude betreibe, denn da gibt es immer wieder mal neue Aufgaben, doch auch hier eben nur wenn ich Lust und Zeit habe, wichtiger Lust.

So spannend ich das am Anfang alles fand, so fade finde ich es heute, vielleicht ist das auch ein Grund warum ich lieber wieder bloggen möchte.

Echtes Leben läßt sich eben selten in einen 2 Sätze langen Status packen.

posted by ela in kurz und bündig and have Comments (7)

7 Responses to “Lust und Unlust an sinnlosen Apps im Social Network”

  1. crosa sagt:

    Ich hab meinen Facebook-account vor 3 Monaten gelöscht. Ich kann damit irgendwie nix für mich. Wie du schon sagst, ein Blog ist der geeigneter Ort.. :)

  2. Meg sagt:

    “Echtes Leben läßt sich eben selten in einen 2 Sätze langen Status packen.”

    DAS stimmt. Aber man soll dort ja auch nicht sein Leben reinpacken. Und all diese Spiele, die Du gespielt hast, haben mit dem realen Leben nichts zu tun.

    Doch Facebook ist mehr als das.

  3. AndiBerlin sagt:

    Das hat aber lange gedauert bis Du gemerkt hast was Facebook eigentlich für ein unnützer Zeitfresser ist. Dann lieber bloggen. ;-)
    Meinen Account habe ich nach ca. zwei drei Wochen gelöscht.

  4. ela sagt:

    Meg nun das die Spiele nicht *echtes* Leben sind weiß ich auch, du machst ja auch viel darin was dein Unternehmen angeht, Das finde ich auch prima, es kommt vielleicht auch darauf an wie man es nutzen kann/will.
    Vielleicht komm ich da noch hin, jetz wo ich das zocken eher sein lasse.
    Unabhängig davon merke ich aber das ich eher nicht so der Typ bin der solchen Netzwerken wirklich das abgewinnen kann. oder besser gesagt nicht so sehr wie andere.
    Ich verfluch das ja nicht sondern sage nur das ich viel Zeit verschenkt habe. :)

    Andi und Crosa na meinen Account habe ich noch, denn hin und wieder gibt es ja auch was interessantes in den Statusmeldungen.

  5. Meg sagt:

    Ich habe sogar eine zeitlang überlegt, das Blog zu schliessen und nur noch bei Facebook unterwegs zu sein.

  6. ela sagt:

    Meg, ernsthaft? Warum?

  7. Meg sagt:

    Weil Facebook alles hat, was ich brauche :)

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