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ich muss nicht alles verstehen

Die Lust am Schnee und die Unlust anderer den selben vor dem Haus zu entfernen!

Irgendwann im Dezember erreichte der erste Schnee die Niederungen und so auch meine Haustür.

Ich hatte ja bereits erwähnt das ich den Schnee klasse finde und genieße jeden Spaziergang.

Zu den Pflichten eines Mieters, sofern nicht von anders vereinbart, der Winterdienst.

Also habe ich seit Dezember den Schnee geschöppt, wann immer da die Flocken das Land trafen, vor der Arbeit, nach der Arbeit und an freien Tagen auch 2-3 mal am Tag.

Nein ich wohne nicht in einem 1 Familienhaus, wir sind z.Zt. 4 Parteien in dem Wohnhaus hier, aber keiner ausser mir fühlt sich verpflichtet, den Schneeschieber oder Besen zu nutzen.

Kurzerhand habe ich nun meinen Räumdienst eingestellt!!

Nun genieße ich einfach das knarzen unter meinen Füßen wenn ich aus dem Haus gehe :)

Ja ich weiß das auch die anderen Schnee schieben müßen, aber ich reg mich net auf.

Ehrlich gesagt warte ich auf den Brief des Vermieters, dann, genau dann, werde ich anrufen und denen meine Meinung geigen.

Aber mit einem sprittigen, einem sehr alten und einem nicht deutsch sprechenden Nachbarn werde ich sicher nicht die Hausordnung durchgehen.

Das soll mal der Vermieter klären, und wenn ich, der Hausordnung folgend, wieder an der Reihe bin, dann werde ich auch mal wieder Schnee schöppen :)

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Also den Schnee hätte ich ja nun nicht mehr gebraucht!!

In den letzten 14 Tagen ist ja in Deutschland nun wirklich, aus meiner Sicht endlich, Winter.

So sehr ich mich darüber freue, umso mehr gehen mir Sätze wie :

“ Also den Schnee hätte ich ja nun nicht mehr gebraucht „

so richtig auf den Wecker.

Diese Leute haben aus meiner Sicht völlig verpeilt das es kalendarisch Winter ist, und ich erinner mich das eben die Leute noch vor 4 Wochen jammerten das Weihnachten wieder eher grün denn weiß war.

Da schwafeln sie dann alle vom Klima und das früher der Winter ja ein echter war, und just in dem Moment wo dann der erste Schnee die Baumwipfel trifft, langsam auf der Straße landet und alles aussieht als wären wir im Puderzuckerland, fangen sie an zu jammern.

“ Heute morgen habe ich ja so lange gebraucht um zur Arbeit zu kommen, weil ja alles voller Schnee war“

Logo ist Auto fahren bei dem Wetter nicht immer ein Spaß, grad auf langen Strecken oder wenn Eis die Fahrt behindert, aber wenn mal ehrlich:

Wenn ich abends um 22°° sehe das es schneit wie bekloppt, ja verdammt dann steh ich am nächsten Morgen etwas früher auf, dann kann ich auch früher zur Arbeit fahren.

Das wiederum erspart mir den Stress mich zu beeilen,bedeutet gleichzeitig das mir Schnarchnasen, mit 25 km/h auf einer frei geräumten Straße, weniger auf den Sack gehen, und ich erreiche entspannt meinen Arbeitsplatz.

Wir haben halt  Winter und das wird noch ein paar Wochen so sein, also sollte man das auch so annehmen, endlich die Sommerreifen eintauschen und das jammern einstellen.

Ich schlage eine fröhliche Schneeballschlacht, einen Spaziergang im Puderzuckerland, einen Glühwein/heißen Tee und schlicht etwas mehr Ruhe vor.

Ich empfehle mich :)

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